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Bio

Justyna Kisielewicz ist eine Künstlerin, die zum Nachdenken anregt und sich der Erforschung der komplexen Geschichten der polnischen Geschichte widmet, die eng mit Themen wie Kolonialismus und systematischer Unterdrückung verknüpft sind. Ihre Arbeiten beleuchten die oft übersehenen Erfahrungen des polnischen Volkes und stellen eine wichtige Verbindung zu globalen Problemen wie Versklavung, Rassismus und Zwangsmigration her. Mit einer innovativen Bildsprache, die historische und zeitgenössische Ästhetik vereint, möchte Justyna in einer von Spaltung und Konflikten geprägten Zeit einen bedeutungsvollen Dialog und mehr Verständnis fördern.

Kisielewicz arbeitet mit einer Bildsprache, die historische und zeitgenössische Bezüge vereint, und untersucht, wie Machtstrukturen, Vertreibung und Erinnerung Wahrnehmung und Identität prägen. Ihre Gemälde reflektieren die Spannung zwischen gelebter Erfahrung und deren Darstellung und schaffen Räume, in denen historische Narrative in breitere, transnationale Kontexte eingebettet werden.

 

Die in dem von der Sowjetunion besetzten Polen geborene Kisielewicz stammt aus einer Familie, deren Geschichte von aufeinanderfolgenden Umbrüchen geprägt war – von der Oktoberrevolution über den Zweiten Weltkrieg bis hin zu den darauffolgenden Jahrzehnten kommunistischer Herrschaft. Sie lebt und arbeitet in einem deutlich anderen Umfeld, in dem das Fehlen sichtbarer Spuren historischer Traumata eine veränderte Perspektive auf das kulturelle Gedächtnis und die westliche visuelle Kultur ermöglicht hat.

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